Heute hab ich in einem ach so tollen Babyforum doch tatsächlich gelesen:
“Englische Vornamen sind nicht vergebbar”
“…wenn urdeutsche Eltern ihren Kindern ausländische Namen geben ist das zum (Kotzen?)…”
Sehr interessant.
Da scheint es eine Art “Fascho-Szene” unter den Müttern zu geben, oder wie?!
Jetzt mal ehrlich….wenn man sich in Geschichte ein weeeenig auskennt, dann müsste bekannt sein, dass wir spätestens seit den Römern arg beinflusst worden sind und dass es “Deutschland” in der uns bekannten Form, auch rein geographisch, erst recht völkerkundlich, noch nicht allzu lange gibt!
Aber Intelligenz und Wissen sind ja so ne Sache, gell?!
Wie jemand sein Kind nennt, sollte doch bitte ihm überlassen sein, solange das Kind keinem Spott ausgesetzt ist und die Ämter es genehmigen.
Was hat es da die Fascho-Mutti-Liga zu kratzen und wer gibt denn denen das Recht in dämlichen Foren rum zu tröten, dass “ausländische Namen nicht vergebbar sind”!?
Ha’m die ein Gesetz dazu eingereicht?!
Ich lach mich weg!
Nee, es stimmt schon…. “weltoffen und tolerant” sind die meisten hierzulande nicht- DAS merkt man immer wieder! XD
pfoffie Sagte:
on 06 02, 08 at 11:11
Hrm… dazu fällt mir eine Schweiz-katholische Anekdote ein:
Ich habe ein gute Freundin, deren Name ist Maria. sie ist 28 Jahre alt. Ihr eigentlicher Name wäre jedoch Nadja, doch es war VERBOTEN sein Kind Nadja zu taufen, als sie zur Welt kam. Warum? Weil Nadja kein christlicher Name ist…
Krass, oder?
Zugegeben, sie wurde in einem Bauernkaff geboren… aber trotzdem
xschneewittchenx Sagte:
on 11 02, 08 at 8:07
Pfoffie, dazu fällt mir nur noch ein:
“Ach du HEILIGER Bim-Bam!”
Ja, das ist krass- und ich hab ja nun festgestellt, dass das in unserem ach so multi-kulti supertoleranten Land immer noch so ist.
Und dazu sag ich:
“Große Göttin, wo simmer bloß hingekommen!” Höhö
Aber immerhin darf man seine Tochter hierzulande ROSA nennen, wenn der Nachname SCHLÜPFER ist.
Recht ha’m se.
Ashley Schlüpfer hätt ja auch scheiße geklungen