So…nun ist die Sache mit Besuch in meiner Wohnung wohl endgültig abgehakt! *hehe*
In meinem Wohnzimmer, gleich neben der Heizung, wohnen jetzt meine Madagaskar Fauchschaben (Gromphadorrhina portentosa, wobei ich mir bei der Unterart nicht sicher bin), zu zehnt im neuen Eigenheim.
Gerade sind sie extrem damit beschäftigt, ihre „Wohnung“ zu besichtigen, neben der noch wichtigeren Belagerung des Buffets. Schön! Es scheint zu gefallen!
Was mir jetzt nur noch etwas Sorge macht, ist der deutliche Männerüberschuss. Ich hab schon mal mit Sicherheit 6 Kerle und 1 Weib (bisher!)gezählt. Ö.ö Das kann zu ganz schönen Raufereien führen.Darauf werde ich jetzt mal verstärkt achten müssen und gegebenenfalls welche abgeben oder in ein zweites Schabenheim umsiedeln. Wobei ersteres vermutlich sinnvoller wäre, da Schaben ja von alleine wieder mehr werden. *grins*
Naja, erst mal die genaue Volkszählung nach Geschlecht.^^
Was ich wirklich schön an ihnen finde, ist nicht nur ihre Größe und das Aussehen, nein. Ich schätze ihre gemütliche Art, das langsam und bedächtige Dahinkrabbeln, wenn sie sich erst mal an Mensch und Umgebung gewöhnt haben! Und es macht wirklich Spaß sie zu beobachten. Zumal man keine Lupe braucht, um alles genau zu erkennen! *lach*
Ekel? Nein. Auf Grund ihrer Größe, des Aussehens der flügellosen Art und ihrer angenehmen Langsamkeit überhaupt nicht! Noch ein weiterer netter Aspekt: sie werden nicht zur Plage. Zwar können entwischte Tiere eine Weile in der Wohnung überleben, allerdings vertrocknet der Nachwuchs- Nymphen genannt- schnell oder verhungert, wie erwachsene Schaben ebenfalls verhungern, sollten sie nicht rechtzeitig zurück ins Terrarium gesetzt werden.
Falltür-Scheibe nochmal putzen? Obwohl die Schaben gerade vorne am Futtern sind? Kein Thema! Einfach rausnehmen und mit einem Auge auf die Racker blinzeln um die -falls nötig- mit einer Hand zurück zu buchsieren. Allerdings interessiert sie die Prozedur nicht wirklich auch nur im Entferntesten. *gg*
Ja, so lass ich mir das gefallen! *strahl*